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Aktuelle Themen

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19. Oktober 2011

Arbeitskreise der Überlinger CDU konstituieren sich

Um die Themen, die die Gemeinde Überlingen bewegen, möglichst umfassend bearbeiten und begleiten zu können, wurden – wie bereits in der Klausurtagung im Sommer des Jahres beschlossen – verschiedene Arbeitskreise gebildet. Den Arbeitskreisen gehören sowohl Mitglieder des Vorstandes als auch der Gemeinderatsfraktion an.

Nunmehr nahmen Arbeitskreise zu den Themenkomplexen Liegenschaften , Landesgartenschau, Verkehr & Infrastruktur, Soziales sowie Wirtschaft & Energie ihre Arbeit auf.

Ziel der Arbeitskreise ist es, einen gewissen Informationsauftrag an die Parteibasis sowie die Überlinger Bürger wahrzunehmen. Es sollen aber auch eigene Standpunkte und Ideen entwickelt werden, die auch in öffentlichen Veranstaltungen unter Mitwirkung der Bürgerschaft entstehen sollen.

Auf dem Bild zu sehen: Nur drei der wichtigen zu behandelnden Themen: Verkehr, Energie und Landesgartenschau."

Ortsvorsitzender Wissmann dazu: "Ich bin zuversichtlich, dass die Bildung der Arbeitskreise - und damit die organisatorische und informative Verteilung der Verantwortlichkeit auf mehrere Schultern - dazu führen wird, dass die CDU Überlingen noch schneller und qualitativer auf aufkommende lokalpolitische Themen eingehen kann oder auf noch nicht in der breiten Öffentlichkeit stehende Themen hinweisen und eingehen wird. Dies zeigt bereits die Tatsache, dass bereits kurz nach der Konstituierung der Arbeitskreise mehrere Konzepte für kommende politische Veranstaltungen auf dem Tisch liegen.“

 

28. Juli 2011

Sommerfest der CDU Überlingen

Zum traditionellen Sommerfest lud die CDU Überlingen ihre Mitglieder in diesem Jahr auf den Lugenhof beim Golfclub Owingen ein. Der Vorsitzende des Ortsverbandes, Andreas Wissmann, durfte dabei rund 40 Mitglieder begrüßen.
Wissmann dankte in seiner Ansprache vor allem den Helfern im Wahlkampf für die engagierte Arbeit. Der unglückliche Ausgang der Landtagswahlen müsse aber nun endgültig überwunden sein. Der Ortsverband werde nach der Sommerpause deshalb auch wieder loslegen und sich den stadtpolitischen Themen annehmen.

Auf dem Bild zu sehen: Sommerfest der CDU Überlingen

Dass die CDU Baden-Württembergs auf eine langwierige Mitgliederbefragung verzichtet habe, und schnell wieder einen neuen Vorsitzenden durch den Landesparteitag wählen ließ, bewertete Wissmann in diesem Zusammenhang ebenfalls positiv: „Die Landes CDU darf sich nicht länger mit sich selbst beschäftigen. Es muss nun Oppositionsarbeit geleistet werden“, stellte der Ortsvorsitzende fest.
Bei Gegrilltem und frisch gezapftem Bier sollte sodann der gesellige Aspekt  im Vordergrund des Abends stehen.“

 

03. Juli 2011

CDU geht in Klausur
Überlinger Christdemokraten ziehen Bilanz

Auf eine zweitägige Klausurtagung traf sich der im Mai neu gewählte Vorstand der CDU Überlingen auf der Schwäbischen Alb. Dabei wurde nach einer ausführlichen Wahlanalyse das kommende Geschäftsjahr in groben Zügen geplant.

Mit dem Landesgeschäftsführer der CDU Baden-Württembergs Florian Weller hatte der Verband einen kompetenten Referenten zum Thema Landtagswahl gewinnen können.
Anhand von verschiedenen Auswertungen zeigte der Gast dabei auf, in welchen Bürgerschichten die Christdemokraten bei den Wahlen im März besonders gut oder aber schlecht abgeschnitten hatten.
Die CDU möchte daher auch im eigenen Ortsverband wieder mehr Augenmerk auf die Wählerschichten legen, die sich offensichtlich von der CDU nicht mehr optimal vertreten fühlten. Ortsvorsitzender Andreas Wissmann hob den Anspruch der CDU eine Volkspartei für alle Bürgerbereiche sein zu wollen hervor: „Wir wollen unseren Teil zur Erneuerung der CDU beitragen, in dem wir – Partei und Fraktion – in der eigenen Heimatstadt und den Teilorten als kompetent und glaubwürdig wahrgenommen werden.“

Auf dem Bild zu sehen: Vorstand und Fraktion der CDU Überlingen mit Landesgeschäftsführer Florian Weller vor dem Brauerei-Gasthof Lamm in Ödenwaldstetten

Die Themen würden dabei die Bürger selbst vorgeben. „Eine Partei, die im gesellschaftlichen Leben verwurzelt ist, wird immer so nah am Nerv des Bürgers sein, dass sich die zu behandelnden Themen von selbst ergeben werden“, stellte Wissmann fest.
Nach der Enttäuschung des Verlusts der Regierungsmehrheit am 27. März im Land müsse nun nach vielen Analysen und Personaldiskussionen aber endlich wieder Realpolitik gemacht werden – dies gelte auch für den Ortsverband Überlingen.

26. Mai 2011

Jahreshauptversammlung der CDU Überlingen
- Fusion mit Lippertsreute -

Auf über zwanzig Veranstaltungen in nicht einmal zwei Jahren richtete der Vorsitzende der Überlinger Christdemokraten Andreas Wissmann in seinem multimedialen Rechenschaftsbericht das Augenmerk der Mitglieder.
Nicht überraschend also, dass Wissmann, der seit nunmehr vier Jahren die Geschicke des Ortsverbandes in der ehemals freien Reichsstadt leitet, mit einstimmigem Ergebnis wiedergewählt wurde.

Doch auch mit dem Engagement der weiteren Vorstandsmitglieder zeigten sich die stimmberechtigten Mitglieder bei den Wahlen zufrieden. So durfte der Wahlleiter Bürgermeister Anselm Neher, der aus dem befreundeten Nachbarort Sipplingen nach Überlingen gekommen war, durchweg gute Ergebnisse verkünden.
Bestätigt wurden die Stellvertreter Wissmanns in ihrem Amt: Auch im kommenden Geschäftsjahr werden Jörg Bohm, Sandra Klingenhäger und Michael Schulze den Vorsitzenden bei seiner Arbeit unterstützen. Änderungen gab es beim Schatzmeister und beim Schriftführer: Roland Dworak wird künftig die Kasse des Verbandes verwalten, Jürgen Ross zeigt sich für die Protokollerstellung verantwortlich, und tritt damit das Erbe von Frank Neumann an, der inzwischen beim Bundestagsabgeordneten Lothar Riebsamen in Berlin tätig ist. Wiedergewählt wurden ferner Volker Mayer-Lay als Pressesprecher und Clemens Walz als Medienreferent.

Nachdem der bislang selbstständige Ortsverband der CDU Lippertsreute  nunmehr mit der Überlinger CDU verschmolzen ist, finden sich auch aus dessen Reihen neue Gesichter im Vorstand: Wolfgang Braunwarth und Peter Vögele wurden zu Beisitzern gewählt. Ihnen stehen Richard Beurer, Heinrich Besserer, Uwe Frassmann, Ewald Heichele, Tankred Kauf, Andrea Reischmann, Cornelius Veithen und Yasmin Wissmann zur Seite.

Kreisvorsitzender Lothar Fritz – selbst Mitglied in Überlingen – zeichnete der versammelten Basis in seinem Grußwort ein treffendes Bild von den Analysen des Landtagswahlergebnisses, die die CDU im Land tätigt. „Die Basis wird gehört werden, wenn es um Neuausrichtungen in der Partei geht“, ließ Fritz die noch immer vom Wahlausgang getroffenen Mitglieder wissen.

Auf dem Bild zu sehen: Der Vorstand der CDU Überlingen mit dem Kreisvorsitzenden Lothar Fritz (links)   

Wissmann wollte die derzeitige Krise in der CDU in seinem Schlusswort „als Chance“ begreifen. Ein gewisser Neuanfang in verschiedensten Bereichen und die Konzentration der Kräfte seien nun vorderste Pflicht, um die CDU wieder stark zu machen.
Für den Ortsverband selbst wird diese Schaffensphase mit einer Klausurtagung Anfang Juli des Jahres seinen Anlauf nehmen.

17. Mai 2011

Erwin Teufel spricht mit der Basis

Der ehemalige Ministerpräsident zu Besuch in Überlingen

In einem oftmals höchst emotionalen Wahlkampf hätten die der CDU nahen Wähler oftmals einen Namen genannt, wenn es um die Schlagworte „Landesvater“ und „Werte“ gegangen sei, schilderte Ortsvorsitzender Andreas Wissmann in seiner Begrüßung die Erfahrungen, die er bei vielen Bürgern gemacht habe. Dieser Name, der viele an die „gute alte Zeit“ zu erinnern schien sei kein geringerer als der des ehemaligen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Erwin Teufel gewesen. Aus diesem Grunde habe sich Wissmann darum bemüht, dass der frühere „Landesvater“ in seinem immer noch vollen Terminkalender einen freien Platz für die Überlinger CDU finden könne, um mit dieser – einmal völlig unter sich – die Dinge offen anzusprechen, die vielen Mitgliedern der CDU am Herzen liegen.

Erwin Teufel, der selbst eine Zweitwohnung in Überlingen besitzt, kam gerne und er scheute sich nicht, die Dinge beim Namen zu nennen. Dabei vollführte Teufel einen Schwenk von der Bundespolitik über die Landespolitik um am Ende zielgenau – als wäre er ein echter Überlinger – die Kommunalpolitik der Stadt am Bodensee zu diskutieren.
Dabei äußerte er sich kritisch über das Thema „Villensterben“ und die auch aus seiner Sicht nicht sonderlich gelungene Verkehrsführung in der Stadt.

Kern der Veranstaltung war das direkte Gespräch mit Teufel, der keiner Frage auswich und gekonnt auch aus völlig neuen Blickwinkel auf die Themen einging, die die Union umtreiben in diesen Tagen.

 

Auf dem Bild zu sehen(v.l.): Ulrich Müller, Erwin Teufel, Andreas Wissmann, Lothar Fritz

Erwin Teufel bestätigte bei seinem Besuch das Bild, das die Bürger noch heute von ihm zeichnen: Ein ehemaliger Ministerpräsident „zum Anfassen“ war er an diesem Abend, der nicht nur für das geneigte Basismitglied, sondern auch für Amts- und Mandatsträger durch seinen Geist, Witz und sein gerüttelt Maß an Kritik, Mut für die Zukunft der CDU verbreitete.

 

18. März 2011

Bundesministerin Schavan in Überlingen

Mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, durfte die CDU Überlingen gemeinsam mit Minister a.D. Ulrich Müller, MdL eine schlagkräftige Unterstützung im Wahlkampf begrüßen.

Schavan – die ihren Zweitwohnsitz in Überlingen-Nußdorf hat – wurde vom Ortsvorsitzenden Andreas Wissmann daher in ihrer „zweiten Wahlheimat Überlingen“ willkommen geheißen, was die Ministerin zum Anlass nahm zu konstatieren, dass sie bereits „viele bekannte Gesichter“ im Bankettsaal des Parkhotels St. Leonhard erspähen konnte.

Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan

Schavan äußerte sich neun Tage vor den Landtagswahlen zuerst eingehend zum heiß diskutierten Thema Atomausstieg. Sie stellte fest, dass auch die CDU den Ausstieg aus dem Atomstrom wolle. Der Unterschied zu den Oppositionsparteien bestehe lediglich darin, dass die Christdemokratischen einen notwendigen Umstiegsplan vorgelegt hätten, der eine im Durchschnitt längere Laufzeit der deutschen Meiler um 12 Jahre bedinge, um dann regenerative Energieerzeugung auch in einem solchen Maße in die Tat umzusetzen, dass weiterhin Energiesicherheit mit bezahlbaren Preisen bestehe ohne von ausländischen Energielieferungen – wiederum aus Atomkraftwerken – abhängig zu sein.

Vor allem kritisierte Schavan, dass sich SPD und Grüne nach dem furchtbaren Unglück von Fukushima nun als Sicherheitsapostel aufspielten. „Im Ausstiegsvertrag der rot-grünen Bundesregierung von 2002 wurde der Energiewirtschaft von diesen Parteien zugesichert, dass bis ins Jahr 2020 keinerlei sicherheitserhöhende Maßnahmen an den AKWs gefordert würden“, verdeutlichte die Ministerin.

Ulrich Müller, Andreas Wissmann, Annette Schavan, Peter Köstlinger, Lothar Fritz, Lothar Riebsamen

Sowohl Schavan als auch Ulrich Müller sprachen noch über alle weiteren entscheidenden Politikfelder wie Bildung, Finanzen und Verkehr. Für ein Aufhorchen im Publikum sorgte hier vor allem die Mitteilung Müllers, dass sich der Spitzenkandidat der Grünen Kretschmann bereits öffentlich gegen einen Ausbau der B 30 und B 31 positioniert habe. Interessanter Weise habe dies in der Press kaum Beachtung gefunden.

Müller schloss die Veranstaltung mit der deutlichen Feststellung: „Baden-Württemberg ist zu schade, um zu einem grün-roten Experimentierfeld gemacht zu werden.“

 

03. März 2011

Krise ade – Aufschwung gesichert?

Zur Frage, wie es um die Zukunft der Finanzmärkte im Allgemeinen und den Euro im Speziellen bestellt ist, durften der Vorsitzende der CDU Überlingen Andreas Wissmann und der Landtagsabgeordnete und Minister a.D. Ulrich Müller den Präsidenten des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg, Herrn Peter Schneider MdL, im Parkhotel St. Leonhard begrüßen.

v.l.n.r.: Lothar Fritz, Ulrich Müller, Peter Schneider, Andreas Wissmann, Lothar Wölfle

Die Resonanz der regionalen Mittelständler auf das Thema war groß, und so sprach Schneider vor durchweg gefüllten Reihen davon, wie es im Jahr 2007 zur Banken-, Finanz- und Wirtschaftskrise kam, die mit der US-Immobilienkrise begann. Die Krise - unter anderem Folge eines spekulativ aufgeblähten Wirtschaftswachstums in den USA- erfasste nach und nach auch den gesamten Euro-Raum und führte zu Bankenpleiten und Unternehmenszusammenbrüchen.

Minister a.D. Urlich Müller MdL am Rednerpult

Durch Milliarden schwere Konjunkturprogramme der forsch zupackenden – damals noch schwarz-roten – Bundesregierung, konnte Deutschland die Krise mit am besten überstehen und kann momentan wieder einen vor drei Jahren noch ungeahnten Wachstum verbuchen.
Schneider warnte dennoch: „Die Krise ist noch nicht überstanden.“ Man habe zwar die notwendigen Lehren aus ihr gezogen - dies gelte vor allem für den Bankensektor - andere Staaten Europas aber seien nach Schneiders Einschätzung durch die Krise derart „gebeutelt“, dass auch ihre Verschuldung nicht mehr allein in Griff zu bekommen sei. Europäische, und das heißt vor allem deutsche Finanzhilfen, wie kürzlich erst für Griechenland, wären dann wohl unumgänglich, um den Euro zu schützen. „Hier steht uns wahrlich noch ein Kraftakt bevor, dessen Ausgang heute noch nicht vorausgesagt werden kann,“ so Schneider, der im Anschluss gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten des Wahlkreises 67, Urlich Müller, die Fragen der mittelständischen Zuhörerschaft beantwortete.

 

03. Februar 2011

Wohin mit dem Atommüll?

Nicht die übliche kontroverse Debatte über die Sinnhaftigkeit von Atomkraftwerken zur Energiegewinnung sondern das nicht mehr Umkehrbare Problem der Atommüllendlagerung war Thema eines Informationsabends, den die Überlinger CDU im Kursaal am See anbot.

Einen offenen Dialog durch größtmögliche Transparenz strebe der Ortsverband laut Organisator des Abends Michael Jeckel an. Nachdem bislang keine Nation der Welt ein fertig gestelltes Endlager für radioaktive Brennstäbe  vorweisen könne, müsse diese Thematik nach den neuesten Protesten beim Zwischenlager Gorleben und im Lichte des untauglichen Atommüllagers in Asse nun offensiv und für den Bürger nachvollziehbar angegangen werden.

Als Hauptredner konnte Moderator Jörg Bohm Herrn Dr. Markus Fritschi, Mitglied der Geschäftsleitung der schweizerischen nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (NAGRA) gewinnen, der den Zuhörern die vergleichsweise fortgeschrittene Suche unseres direkten Nachbarn nach den besten Endlagerstandorten aber auch allerlei Wissenswertes rund um das Thema Atomkraft vor Augen führte.

Moderator Jörg Bohm (links) und Dr. Markus Fritschi

Als besonders geeignet für die hunderte von Tausend Jahren notwendige Lagerung der radioaktiven Elemente haben sich laut Fritschi die sogenannten Opalinuston-Formationen herausgestellt, deren Mächtigkeit 100m bis 120m betrage. Vor allem die Undurchlässigkeit der Formationen und ihre Unanfälligkeit bei Klimaveränderungen oder Naturkatastrophen sprächen laut Fritschi für eine Verwendung als Standort für eine Endlagerung.
Dass sich  die gefundenen Endlagervarianten zum großen Teil in der Nähe der Grenze zu Deutschland befänden sei lediglich den Vorkommen des Opalinustons in genügender Menge in dieser Region geschuldet. Darüber hinaus hätten auch Faktoren wie die Erdbebensicherheit zu diesem Ergebnis geführt. „Wir wollen das Problem nicht willentlich an die deutsche Grenze verschieben“, so Fritschi ausdrücklich.

Interessierte Zuhörer (v.l.): Ewald Heichele, Lothar Riebsamen MdB, Michael Jeckel, Jörg Bohm

Lernen kann man vom Schweizer Modell nicht nur vom fachlichen Aspekt her sondern vor allem hinsichtlich des konsequent transparenten Umgangs mit der Thematik und der direkten Einbeziehung der Bürger und Kommunen.
Treffend bezeichnete Kreisrat Jeckel die Situation: „Das Thema ist zu ernst, um es auf dem Spielfeld populistischer Emotionen auszutragen.“

 

09. Dezember 2010

Weihnachtsfeier der CDU Überlingen 2010

Auf ein wieder einmal veranstaltungsreiches Jahr durfte der CDU Ortsvorsitzende Andreas Wissmann bei der diesjährigen Weihnachtsfeier des Ortsverbandes Überlingen zurückblicken, die bei italienischem Flair in Überlingen-Goldbach abgehalten wurde.
Wissmann zeigte sich bei seinem Rückblick auf das Jahr 2010 äußerst zufrieden darüber, dass es dem Verband erneut gelungen war, eine hohe Präsenz in der Bürgerschaft zu gewährleisten und eine Vielzahl politischer Themen aus den verschiedensten Bereichen – von der Kommunal- bis hin zur Bundespolitik – aufzugreifen.

Weihnachtsfeier

"Mitglieder der Überlinger CDU im vorweihnachtlichen Gespräch"


Weitere Informationen zur aktuellen politischen Lage erhielten die Mitglieder durch den Gemeinderat und stellvertretenden Bürgermeister Lothar Fritz, der seit wenigen Wochen die Geschicke des CDU Kreisverbandes Bodenseekreis als Vorsitzender leitet.
Einen Bericht aus dem Kreistag und Regionalverband trug darüber hinaus Gemeinderat Michael Jeckel vor.
An diesem Abend sollte aber der persönliche Austausch unter den rund 30 anwesenden Mitgliedern sowie der gesellige Aspekt im Mittelpunkt stehen.

03. Dezember 2010

Sahnehäubchen Überlingen

CDU besucht Überlinger Hochschulstandort

„Man hat den Eindruck, als werde noch zu wenig zur Kenntnis genommen, dass Überlingen Hochschulstandort ist“, sagte der Rektor der Hochschule Ravensburg-Weingarten, Professor Dr. Thomas Spägele, bei einem Besuch von Vorstand und Fraktion der Überlinger CDU in den Räumen des Schlosses Rauenstein.

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v.l. Prof. Spägele, Fraktionsvorsitzender Hornstein, Ortsvorsitzender Wissmann

Dabei bietet die Hochschule bereits seit sieben Jahren Veranstaltungen im Rahmen der Akademie Schloss Rauenstein in Überlingen an. Im Schloss, das in traumhafter Lage mit Blick über den Bodensee gelegen ist, wird ein attraktives Weiterbildungsprogramm realisiert. Unter anderem finden dort Vorlesungen der beiden berufsbegleitenden Masterstudiengänge International Business Management und Management im Sozial- und Gesundheitswesen statt. „Ein Großteil unserer wissenschaftlichen Weiterbildung spielt sich in Überlingen ab. Sozusagen das Sahnehäubchen unserer Hochschule“, so Spägele weiter. Daher liege es ihm am Herzen, auch die Überlinger Bürgerinnen und Bürger von der Tatsache, Hochschulstandort zu sein, zu begeistern.

CDU-Vorsitzender Andreas Wissmann bezeichnete die Hochschule als in Überlingen noch zu wenig verwurzelt. Das Bewusstsein der Bürgerschaft um diesen weiteren Mosaikstein der Überlinger Vielfalt müsse geweckt, ein begründeter Stolz darüber entfacht werden.
Fraktionsvorsitzender Günter Hornstein maß dem Hochschulableger in der Stadt gar großes Imagepotential zu: „Das Zeichen ist, wir sind nicht nur Pensionärsstadt“, betonte das Gemeinderatsmitglied.

Vorstand und Fraktion der Überlinger CDU mit Prof. Spägele im Aufgang zu den Vorlesungsräumen

Rektor Spägele nahm diese Signale mit Wohlwollen zur Kenntnis und bat die Überlinger Christdemokraten, den Hochschulgedanken in die Stadt hinein zu tragen. „Wir wollen unser Angebot hier im westlichen Bodenseekreis etablieren und ausbauen“, legte Spägele ein klares Bekenntnis zur Akademie Schloss Rauenstein und zu Überlingen ab. Hierfür wären aber weitere Räumlichkeiten unter anderem auch als Übernachtungsmöglichkeit und für ein Sekretariat mittelfristig unumgänglich. Die Verantwortlichen der örtlichen CDU versprachen gerne, die nötigen Kontakte hierzu zu vermitteln.

 

25. November 2010

CDU informiert zu Stuttgart 21

Die Darlegung der Fakten sowie eine unemotionale und sachliche Information standen im Vordergrund einer von der CDU Überlingen angebotenen Veranstaltung zum Thema Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen-Ulm.

Als Referenten zum Thema konnte Ortsvorsitzender und Moderator der Diskussion Andreas Wissmann zum einen Dr. Wolfgang Heine, Geschäftsbereichsleiter für Standortpolitik der IHK Bodensee-Oberschwaben, zum anderen Landtagsabgeordneten und Minister a.D. Ulrich Müller begrüßen.
Heine nannte in seinen Ausführungen das Projekt das „größte Öko-Projekt des Landes“. So würden nach Abschluss der beiden Bauprojekte pro Jahr rund 175.000 Tonnen CO2 durch Verkehrsverlagerung auf die Schiene eingespart werden. Dies gelte auch für den Stuttgarter Parkbereich, wo zwar 290 Bäume weichen müssten, dafür aber 5.000 neue Bäume gepflanzt würden.

Neben den deutlichen Reisezeiteffekten, die sich bis in die westliche Bodenseeregion auswirken würden, sei der volkswirtschaftliche Nutzen des Projektes und hier vor allem der ebenfalls bis zum Bodensee hinab entstehende Beschäftigungszuwachs eines der Hauptargumente für das Projekt.
Man müsse das Gesamtprojekt ferner auch in der Relation sehen, dass es Jahrzehnte andauernde positive Nachwirkungen für das Land mit sich bringe, führte Heine weiter aus.

Zum Vorwurf, dass das Bahnprojekt immer teurer werde, erklärte Heine, dass es sich hierbei nicht um Fehlkalkulationen handle, sondern die Mehrkosten an gestiegenen Sicherheitsanforderungen sowie dem höheren Baupreisindex festgemacht werden könnten. Der Vorwurf falscher Berechnungen gehe also völlig fehl.

S21

Die Teilnehmer der Diskussion von links: Kreisvorsitzender Lothar Fritz, Zweitkandidat Peter Köstlinger, Minister a.D. Ulrich Müller MdL, Ortsvorsitzender und Moderator Andreas Wissmann, Dr. Wolfgang Heine von der IHK

Abgeordneter Ulrich Müller ergänzte die Kostenfrage aus Landessicht dahingehend, dass sich Baden-Württemberg mit seiner finanziellen Beteiligung deshalb in das Projekt „eingekauft“ habe, um den gesamten Nahverkehr im Land zu stärken. Sollte das Vorhaben jetzt tatsächlich gekippt werden, müssten die Gelder des Landes wohl zur Tilgung von Schadensersatzansprüchen verwendet werden, da hierdurch ein klarer Vertragsbruch begangen würde. Im Übrigen würde Baden-Württemberg auf Jahrzehnte hinaus an der letzten Stelle auf der Warteliste für Bundesmittel versauern müssen: „Die Gelder des Bundes würden dann für andere Großprojekte in NRW oder sonst wo eingesetzt werden, und unser Land wäre vorerst einmal abgeschrieben“, so Müller.

Die Möglichkeit einer Volksbefragung zum Thema nannte Müller verfassungswidrig. „Die Landesverfassung sieht für den vorliegenden Fall keine Möglichkeit zur direkten Demokratie mehr vor“, verdeutlichte der Minister a.D. Nach rund 200 Bürgerbeteiligungen und über 11.000 behandelten Widersprüchen sei die Mitwirkung des Bürgers im Übrigen auch gegeben gewesen.

Auch auf die Frage nach den regionalen Vorteilen im Bahnbetrieb wusste Müller zu beantworten: „Allein die Südbahn wird durch S21 und die Neubaustrecke ein Fahrgästeplus von 30% verspüren. Diese Tatsache wird auch deren Ausbau und die Verbesserung aller anderen Nebenstrecken vorantreiben“, so seine Prognose. „Wer gegen S21 und die Neubaustrecke ist, wendet sich dadurch direkt gegen den Ausbau der Südbahn oder der Bodenseegürtelbahn“, betonte Müller.

 

22. September 2010

Überlinger CDU stark im Kreisverband

Beim Kreisparteitag der CDU Bodenseekreis, bei dem die Mitglieder der christdemokratischen Partei im Hagnauer „Gwandhaus“ aufgerufen waren einen neuen Vorstand zu bilden, ging der Überlinger Ortsverband deutlich gestärkt aus den Wahlen hervor.

Mit dem ehemaligen Schulleiter des Gymnasiums Überlingen – dem Gemeinderatsmitglied und Bürgermeister-Stellvertreter Lothar Fritz – führt nun ein Überlinger die Geschicke des Kreisverbandes als Vorsitzender.
Als einer der drei stellvertretenden Kreisvorsitzenden konnte sich darüber hinaus Volker Mayer-Lay aus dem Ortsverband bei den Wahlen durchsetzen.
Des Weiteren bestätigten die rund 200 Mitglieder Udo Lax im Amt des Schatzmeisters, und
Sandra Klingenhäger aus Überlingen-Deisendorf schaffte den Sprung in den Beisitzerbereich der Kreis-CDU.

Vorstand

Der geschäftsführende Kreisvorstand der CDU Bodenseekreis von links:
Volker Mayer-Lay, Martina Mohr, Lothar Fritz, Beate Künze, Carola Uhl, Andreas Schmid (es fehlt Udo Lax)

Somit konnte die Überlinger CDU ihren Einfluss im Kreis deutlich verbessern und kann mit einem guten Team auch auf Kreisverbandsebene in den anstehenden Landtagswahlkampf starten.

21. September 2010

Landesgartenschau als Chance

Zur ersten öffentlichen Veranstaltung zum Thema Landesgartenschau 2020 folgten der Einladung des Überlinger CDU Ortsverbandes rund 80 interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Der Moderator der Veranstaltung Jörg Bohm stellte in seiner Begrüßung fest, dass der Zuschlag für Überlingen, die Landesgartenschau (LGS) in 10 Jahren ausrichten zu dürfen, bedauerlicherweise mehr Bestürzung als Begeisterung ausgelöst hatte.
Die CDU wollte daher dieses Thema informierend aufgreifen und die anderen Parteien und Vereine auffordern, ebenfalls hier tätig zu werden, damit der Dialog in der Stadt unmittelbar beginne.

Nach Ansicht der örtlichen CDU müssten alle Informationen für die zu treffende Grundsatzentscheidung zum weiteren Vorgehen für den Gemeinderat und natürlich für die Bürger der Stadt so transparent wie möglich formuliert werden.

Michael Jeckel, Gemeinderat und Vertreter
der DEHOGA

Als Experten für das Thema hatte die CDU gleich eine ganze Riege an kompetenten Gesprächspartnern eingeladen. Unter anderem hatten Baubürgermeister Ralf Brettin, Thomas Götz von der KuT, Annette Stoll von der Förderungsgesellschaft für die Landesgartenschauen in Baden-Württemberg, Landschaftsarchitekt Johann Senner sowie Ulrich Schlichthaerle als Vertreter Villingen-Schwenningens – der aktuell ausrichtenden Gemeinde der LGS – an der Veranstaltung teilgenommen.

Im Rahmen der 23 in Baden-Württemberg bislang durchgeführten Landesgartenschauen – so wurde berichtet – sei immer etwas Bleibendes geschaffen geworden. 624 Hektar Grünflächen wurden neu gebaut oder umgestaltet.
Die zweckgebundenen Investitionszuschüsse des Landes lägen bei knapp 78 Millionen Euro, die in verschiedenste Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität investiert worden seien, die sich langfristig mehr als ausgezahlt hätten.

Für Überlingen würden sich durch die LGS ebenfalls solche gewinnbringenden Veränderungen anbieten. Hier könne man auch visionäre Gedanken aufgreifen und Dinge schaffen, an deren Umsetzung man aufgrund der Finanznöte der öffentlichen Hand schon nicht mehr geglaubt habe.
Als erste beispielhafte Ideen wurde die komplette Begehbarkeit der Stadtgräben oder die Umgestaltung rund um die Kapuzinerkirche genannt.
Der Schwerpunkt der Neugestaltung würde aber die Flächen westlich des Bahnhofes Therme bis hin zur Goldbacher Kapelle betreffen. Für dieses Gebiet sei ein parkähnlicher Seezugang und eine durchgehende Verlängerung des Zutritts des Bürgers zum See über die gesamte Strecke denkbar.
Hinzu kämen der weitere Ausbau der Parkanlagen und Aussichtspunkte im gesamten Stadtgebiet sowie die Möglichkeit einer positiven Einflussnahme auf den Verkehr, der durch verschiedenste Maßnahmen „beruhigt“ werden könne.

Moderator Jörg Bohm (links) und Ralf Brettin im vollbesetzten "Ochsenkeller"

Der CDU Landtagsabgeordnete Ulrich Müller, ließ mitteilen, dass die Stadtverwaltung ihn vor über einem Jahr darum gebeten habe, sich für die Förderung einer Landesgartenschau in Überlingen aus dem Landeshaushalt einzusetzen. Dies habe er als örtlicher Abgeordneter  und als Aufsichtsratsvorsitzender  der Internationalen Bodenseetourismus GmbH auch erfolgreich getan: 6 Millionen Euro Zuschuss habe das Landeskabinett kurz vor der Sommerpause der Stadt für ihr Jubiläumsjahr 2020 zugesagt.
Die Stadt bekomme laut Müller ein Entwicklungsziel, auf das sie Kräfte bündeln könne und bei dem dann „eins ins andere greife“: Die Natur komme in die Stadt zurück, Bausünden, Brachflächen und Altlasten würden beseitigt, Freizeitangebote, sowie Rad- und Wanderwege könnten entstehen, die örtliche Wirtschaft erhalte schon in der Vorbereitung zusätzliche Impulse.
Alles in allem heiße das, die Lebensqualität in Überlingen steige noch mehr, von den Erlebnissen und Highlights im Gartenschau- und Jubiläumsjahr 2020 selbst ganz abgesehen.

Viele Gründe also, die die LGS im Jahr 2020 in ein positives Licht gerückt haben dürften. Moderator Bohm fasste die gewonnenen Erkenntnisse folgendermaßen zusammen: „Es eröffnen sich in unserem gesegneten Überlingen große Möglichkeiten und wir sitzen bereits auf hervorragendem Handwerkszeug. Wir sollten es nun aber in die Hand nehmen um damit zu arbeiten!“

 

29. Juli 2010

Sommerfest der CDU Überlingen

Ihr traditionelles Sommerfest hielt der Ortsverband der CDU Überlingen in diesem Jahr in der Grillhütte des Parkhotels St. Leonhard ab, wo die etwa 60 anwesenden Mitglieder vom Geschäftsführer Dr. Wolfgang Spang begrüßt wurden.

Ortsvorsitzender Andreas Wissmann zeigte sich erfreut, dass trotz des schlechten Wetters so viele Mitglieder erschienen waren. Nach einem kurzen politischen Rückblick kündigte Wissmann an, dass die CDU vor Ort in Kürze wieder weitere interessante Veranstaltungen anbieten werde.

Mitglieder der CDU Überlingen im Gespräch

Bei Gegrilltem und einem Glas Wein wurde an diesem Abend jedoch nicht nur politisiert sondern der persönliche Austausch zwischen den Mitgliedern stand im Vordergrund.

 

29. Juli 2010

CDU besucht Überlinger Wald

Der heimische Wald müsse als bedeutendes Wirtschaftsgut,  Naherholungsgebiet, Heimat mannigfacher Tierarten und vor allem ökologischer Faktor gerade in Zeiten der klimatischen Veränderungen besondere Beachtung und Unterstützung finden, so ließen Vorstand und Fraktion der Überlinger CDU im Rahmen einer gemeinsamen Waldbegehung mit dem Überlinger Revierleiter Rolf Geiger verlauten.

Geiger erläuterte den Vertretern der Christdemokraten, dass der Stadt- und Spitalwald Überlingens insgesamt etwa 2400 Hektar umfasse, wovon sich nicht unwesentliche Teile sogar im Raum Stockach und Denkingen befänden.
Grundsätzlich werde ein Mischwald aufgeforstet, dessen wirtschaftlich wichtigste Bäume die Buche und die Fichte seien. Beigemischt würden aber auch eine Vielzahl anderer Baumarten wie die Lerche, Kiefer, Eiche, Esche oder der Ahorn.

In einem insgesamt guten Zustand befinde sich der heimische Wald, aber die klimatischen Veränderungen in unseren Gefilden seien durchaus spürbar, erklärte Geiger weiter.

Klimawandel wirkt sich aus

Die in den letzten Jahren an Häufigkeit zunehmenden längeren Trockenperioden gerade in den Sommerzeiten mit dauerhaften Temperaturen über 30 oder gar 35 Grad – so erfuhren die Vertreter der CDU – verursachten bei einigen Bäumen starken Stress und wirkten sich stark auf ihren Gesundheitszustand aus.
Wie Geiger erklärte könnten sich die Bäume durch Schließen ihrer Blätter nur in einem gewissen Maß vor Verdunstung schützen. Ferner könne auch durch die Wurzeln nicht genügend Wasser nachgezogen werden.

Ergebnis sei eine Art „Sonnenbrand“, der das Absterben der Wachstumsschicht der Rinde und den späteren Befall durch Pilze mit sich bringe. Darüber hinaus könne bei sinkendem Grundwasserspiegel die Peripherie der Wurzeln absterben.
Vom Stress des extremen Sommers 2003 hätten sich einzelne Bäume an exponierten Stellen sogar bis heute noch nicht erholt, erklärte Geiger.

Revierleiter Rolf Geiger führt die CDU durch den
Überlinger Wald

Zukunftsträchtig sei daher die Aufforstung von Douglasien, die die Trockenheit besser verkraften würden, dennoch eine hohe Wuchsleistung erbrächten und auch starke Verwendung als Bauholz fänden.

Schädlinge profitieren von Wärmephasen

Ein weiteres Ergebnis der Phasen langer Wärme sei die raschere Vermehrung von Baumschädlingen. So sei in den letzten Jahren zum ersten Mal – vor allem an sonnigen Waldrändern - der so genannte Buchenprachtkäfer in größerer Zahl aufgetaucht, der in den Jahrzehnten zuvor nur eine untergeordnete Rolle gespielt habe. Auch der Befall von Fichten durch den Borkenkäfer habe stark zugenommen, da die Entwicklung des Käfers bei Warmen Temperaturen beschleunigt werde.

Forstwirtschaft und Kulturgut Wald im Einklang

Durch das gute Klima in der Bodenseeregion würde auch der Wald in einem guten Maße florieren, schilderte Geiger weiter. Der schon seit dem Jahr 1250 im Stadt- bzw. Spitalbesitz befindliche Wald werfe auch seit Jahrhunderten regelmäßig forstwirtschaftliche Gewinne in solchen Höhen ab, dass man es sich in Überlingen auch leisten könne neben der reinen Betriebswirtschaft auch den Naherholungswert des Waldes zu pflegen. So seien beispielsweise die teilweise über 350 Jahre alten Eichen nicht um jeden Preis zu verwerten, sondern sollen auch als Zeitzeugen der Jahrhunderte ihren Platz im Überlinger Wald behalten.

 

20. Juni 2010

Freude über „MS Überlingen"

Noch im März dieses Jahres war eine Delegation der Überlinger CDU gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Sabine Becker in die BSB-Werft nach Friedrichshafen gereist, um dem Wunsch der Überlinger danach Nachdruck zu verleihen, dass bald wieder ein Schiff der „Weißen Flotte“ mit dem Namen der früheren freien Reichsstadt auf dem Bodensee verkehren möge. Hierzu suchten die Überlinger Christdemokraten auch schon im Vorfeld das Gespräch mit dem Geschäftsführer der Bodensee-Schifffahrtsbetriebe, Jörg Handreke.

Taufakt an der Überlinger Seepromenade

Um so größer war auch die Freude bei der örtlichen CDU, als mit dem Taufakt am 19. Juni am Überlinger Landungsplatz dieser Wunsch erfüllt wurde.
Es bleibt das gute Gefühl, hierzu einen Beitrag geleistet zu haben.

 

15. April 2010

Begehung des Überlinger Stollens

Über 50 CDU-Mitglieder sowie interessierte Bürger durfte der Vorsitzende der Überlinger Christdemokraten Andreas Wissmann zu einer Führung durch den Überlinger Stollen begrüßen. Wissmann freute sich über das große Interesse an der Historie der ehemals freien Reichsstadt und dem traurigen Abschnitt des Stollenbaus im Besonderen, welches durch die große Besucherzahl zum Ausdruck kam.

Stollen

Andreas Wissmann und Richard Beurer danken Oswald Burger vor dem Eingang des Stollens für die Führung

Die Führung wurde vom Überlinger Historiker und Autor Oswald Burger geleitet, der den interessierten Bürgern die Geschichte des Stollens, der von Oktober 1944 bis April 1945 unter unmenschlichen Bedingungen von KZ-Häftlingen in den Molassefels getrieben wurde, näher brachte. In dem rund 4 km langen Stollensystem, das nicht vollendet und nicht mehr bezogen wurde, sollten Rüstungsbetriebe bombensicher untergebracht werden. Von den mindestens 170 Häftlingen, die beim Bau des Goldbacher Stollens ums Leben kamen, liegen heute 97 auf dem KZ-Friedhof bei der Wallfahrtskirche Birnau begraben.

Stollen

Im Inneren des Stollens

Während der gut 2-stündigen Stollenbegehung konnten auch teilnehmende Überlinger Zeitzeugen weiteres Wissenswertes zur Überlinger Geschichte und dem dunklen Kapitel des Stollenbaus gegen Ende des zweiten Weltkriegs beitragen, was die von CDU Vorstandsmitglied Richard Beurer organisierte Veranstaltung um einen Mosaikstein bereicherte.

 

18. März 2010

"Neues Kurschiff soll Überlingen heißen" - Überlinger CDU besucht BSB-Werft und setzt sich für Namensgebung ein

Eine knapp 20 Personen umfassende Gruppe bestehend aus Vorstands- und Fraktionsmitgliedern der Überlinger CDU sowie der Oberbürgermeisterin Sabine Becker wurde von BSB Geschäftsführer Jörg Handreke in der Friedrichshafener BSB-Werft empfangen. Das Anliegen der Christdemokraten: Die Arbeiten am „Neubau 2010“, der noch in diesem Sommer den Kursverkehr auf dem Überlinger See aufnehmen wird, zu begutachten, sowie Werbung dafür zu machen, dass wieder ein Schiff mit dem Namen ihrer Heimatstadt zur „Weißen Flotte“ zählt.

Überlingen

Der Raddampfer "Stadt Überlingen"

„Beeindruckend“ fand BSB-Geschäftsführer Handreke diesen Einsatz, wollte aber zur Namensgebung des Schiffes nichts sagen. „Den Namen eines Schiffes schon im Vorfeld zu verraten bringt kein Glück“, begründete er dies. Neben Überlingen seien auch wichtige andere Ziele der Bodenseeschifffahrt wie Meersburg oder die Mainau nicht namentlich in der weißen Flotte vertreten, weshalb auch diese noch im Rennen um den Namen seien.
Wie die CDU Überlingen erfuhr, buhlt gerade auch die Blumeninsel sehr stark um den Namen des Schiffes.

Als der Bauleiter des Schiffes, Frank Weber aus Überlingen, den Neubau vorstellte, stellte Jörg Bohm – Organisator des Besuchs – fest, dass die Ähnlichkeit der Decksaufbauten des Neubauschiffs 2010 mit dem alten Raddampfer Stadt Überlingen II doch sehr verblüffend seien, dass die Indienststellung des Neubauschiffs 2010 zum 01.07.2010 genau 80 Jahre nach der Indienststellung der SD Stadt Überlingen II erfolgen soll, könne doch wohl kein Zufall mehr sein.

BSB

v.l.n.r.: OB Sabine Becker, Nils Kohlberg, Jörg Bohm
und Jörg Handreke im Gespräch.

Bohm erklärte weiter, dass am 10.12.2005 in Konstanz zum letzten Mal ein
Bodenseekursschiff mit dem Namen "Überlingen" anlegte.
Damit endeten dort 110 Jahre ununterbrochener Präsenz des Namens
Überlingen auf dem Bodensee.

Zum Abschied bestärkte die CDU-Delegation nochmals ihr Anliegen, dass sie sich als Botschafterin der Stadt Überlingen freuen würde, wenn das Schiff als "Stadt Überlingen III" seinen Dienst im Überlinger See aufnehmen würde.

 

09. März 2010

"Ich bin dann mal weg...!" Schaukasten der CDU-Überlingen hat ausgedieht.

Laut eines Vorstandsbeschlusses wird die CDU Überlingen ihren Schaukasten in der Spitalgasse demnächst abhängen und – sollte kein überzeugendes Nachfolgekonzept angeboten werden – vorerst keinen Ersatz in ähnlicher Weise anstreben. Nachdem der Schaukasten vermehrt Vandalismus zum Opfer fiel, hatte die CDU hohe Kosten in den Erhalt des Schaukastens investieren müssen. Mit der jetzigen Abmontierung will die CDU ferner den anstehenden Renovationsarbeiten in der Spitalgasse nicht im Wege stehen.

Eingeschlagene Scheiben, Beschmierungen oder das Bekleben der Scheibe nahmen in den letzten Jahren immer mehr zu. Der damit entstandene Säuberungs- und Sanierungsbedarf stand aber inzwischen in keinem Verhältnis mehr zum doch geringer gewordenen Stellenwert, den der Info-Kasten inzwischen eingenommen hatte.

Schaukasten

"Ich bin dann mal weg...!" Der - wieder einmal
beschmierte - Schaukasten der CDU.

Durch das Gemeindeblatt der Stadt Überlingen „HALLO Ü“, das jeden Haushalt erreicht, besteht eine bessere und effektivere Möglichkeit für den interessierten Bürger, sich über die Arbeit der Partei vor Ort zu informieren. Auch die lokale Presse trägt hier zur Information bei.
Vermehrt möchte die CDU in Zukunft auch das Angebot auf der Internetseite des Ortsverbandes unter der Adresse www.cdu-ueberlingen.de aktualisieren, um hier eine weitere Möglichkeit schneller und aktueller Information zu schaffen.

Diejenigen Bürger und CDU-Mitglieder, die den Schaukasten noch als Informationsquelle nutzten, bittet die CDU Überlingen um Verständnis für diese Maßnahme.

 

1. März 2010

"Bodenseegürtelbahn im Fokus"

Etwa 100 Zuhörer aus der Bürgerschaft und der Kommunalpolitik, darunter viele Bahnnutzer,
Gemeinderäte aus der Region sowie Bürgermeister und Kreisräte aus den Landkreisen Bodenseekreis und Konstanz, durften CDU Kreisvorsitzende Sylvia Zwisler sowie Volker Mayer-Lay für die CDU Überlingen und Jean-Christophe Thieke für die CDU Uhldingen-Mühlhofen im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus in Überlingen-Nußdorf begrüßen.

Bahn

Die Referenten und Moderatoren auf dem Podium

Um die Zukunft des Schienenverkehrs im Bodenseekreis auf der „Bodenseegürtelbahn“ zu beleuchten, reiste eine ganze Riege von Fachleuten an den Bodensee an:
So referierten Walter Gerstner, der Geschäftsführer der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW), Karl-Eugen Stier, Leiter Planung und Betriebsmanagement der Bahn-Tochtergesellschaft RAB, Sven Hantel von der DB Station&Service AG Südwest, sowie der Verbandsdirektor Wilfried Franke vom Regionalverband Bodensee-Oberschwaben vor den interessierten Zuhörern.

Alle Referenten sahen die Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn – auch zwischen Friedrichshafen und Radolfzell –als wichtigen Schritt für ein auch künftig gutes Angebot im Schienenverkehr auf der Bodenseegürtelbahn an. Diese sei fest eingeplant aber kaum in den nächsten fünf Jahren zu erwarten. Entscheidend für die Qualität des Bahnreisens sei aber, was beim Fahrgast ankomme. So seien Reisezeiten, Umsteigehäufigkeiten, die Pünktlichkeit und die Sauberkeit von großer Bedeutung.
Es wurde diesbezüglich konstatiert, dass die DB Region schon jetzt viel getan habe, um auf diesem Gebiet besser zu werden: So seien neue Kühlungsanlagen in den Triebwagen und es finde eine nächtliche Wartung in Friedrichshafen statt. Ferner werde ein drittes Fahrzeug bei den am stärksten frequentierten Zügen am Abend eingesetzt.
Auch die DB Station&Service – zuständig für die Bahnhöfe – habe mit dem Land ein Bahnhofsmodernisierungsprogramm gestartet: Hier werden 2011 alle Halte der Bodenseegürtelbahn mit elektronischen Anzeigern ausgestattet, die bei Verspätungen und Störungen rechtzeitig Informationen wiedergeben können.

Landrat Wölfle kündigte an, dass die zwei Landkreise Bodenseekreis und Konstanz gemeinsam mit den Gemeinden eine „Interessengemeinschaft Bodenseegürtelbahn“ gründen werden, um die nötigen Ausbauvorhaben voranzubringen. Die Zusage der Vertreter aus dem Landkreis Konstanz hierzu erfolgte gar noch am gleichen Abend.

Bahn1

(v.l.n.r.): Lothar Fritz, Jean-Christophe Thieke, Sylvia Zwisler, Karl-Eugen Stier, Dr. Walter Gerstner, Sven Hantel, Wilfried Franke mit einem aus Oberleitungskupfer geformten Bodensee

Auch die anschließende Diskussions- und Fragerunde wurde von den Besuchern rege genutzt. Lothar Fritz – stellvertretender CDU Kreisvorsitzender, Überlinger Gemeinderat und Mitglied des AK Verkehr des Kreisverbandes – leitete in gewohnt routinierter Manier das Gespräch, das manche Frage aus der Bürgerschaft zur Klärung brachte.

Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen den Artikel auf der Internetseite unseres CDU Nachbarortsverbandes Uhldingen-Mühlhofen: http://www.uhldingen.cdu.de

 

1. Februar 2010

CDU diskutiert Haushalt 2010

Gute Tradition sei es – so der stellvertretende Ortsvorsitzende der CDU Überlingen und Moderator der Diskussionsveranstaltung Jörg Bohm in seiner Begrüßung – vor Verabschiedung eines Haushalts die Parteibasis anzuhören und deren Ideen und Vorschläge mit in die Überlegungen einzubeziehen.
In seiner Einleitung wies Bohm auf die desolate Haushaltslage und die aus diesem Grunde gebildete Sparkommission in Überlingen hin.
Grund genug, um in einer „knackigen und intensiven“ Diskussion Anregungen für Einsparungs- und Einnahmemöglichkeiten zu sammeln.

Haushalt

Leiteten die Veranstaltung (v.l.n.r.): Peter Vögele (Sparkommission), Jörg Bohm (Moderator), Günter Hornstein (Fraktionsvorsitzender)

Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion Günter Hornstein zeigte den Mitgliedern auf, wie es tatsächlich um den Überlinger Haushalt bestellt ist:
Ein Defizit von 6,9 Millionen Euro habe sich für das Jahr 2010 aufgetan.
Dies habe verschiedene Gründe: Zum einen habe die Wirtschaftskrise nun die Kommunen erreicht, was sich vor allem in verminderten Gewerbesteuereinnahmen bemerkbar mache.
Zum anderen schlage sich das von der Bundesregierung beschlossene „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ negativ nieder, das zu 50 Prozent die Kommunen belaste.
Letztlich mache sich das gute Einnahmenergebnis aus 2008 jetzt noch insofern nachteilig bemerkbar, als die erhöhten Abgaben hierfür in diesem Jahr fällig würden.
Die Aufgabe der Stadt sei es daher einen rigorosen Sparkurs zu fahren und zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen. So sei die so genannte Sparkommission dabei, mühsam Kleinposten zusammen zu suchen, die Sparpotential in sich bergen.
Dies veranschaulichte der Basis auch Peter Vögele als Mitglied dieser Kommission.

Ehrenamt unantastbar

Einig waren sich die Mitglieder der CDU dahingehend, dass Freiwilligkeitsleistungen für ehrenamtliches Engagement nicht auf der Streichliste erscheinen dürften. Für das soziale Klima in einer Gemeinde oder – wie Stadtrat Lothar es Fritz es bezeichnete –  für den „sozialen Kitt“ müssten solche Posten als unantastbar gelten.
Ebenso sollte auch der Personalhaushalt keine Änderungen erfahren, denn Stellenstreichungen oder gar Kündigungen seien in der momentanen Situation nicht denkbar.
Kritisch äußerten sich die Christdemokraten jedoch über die Neuschaffung der A-14-Planstelle eines Leiters des Fachbereiches 1. Bislang habe jeder Oberbürgermeister einen der Fachbereiche Bau, Kämmerei und allgemeine Verwaltung selbst übernommen. Bei der jetzigen Haushaltslage sei die Schaffung dieser Stelle, die zu einer Mehrbelastung von etwa 100.000 Euro im Jahr führen werde, ein schlechtes Signal nach außen und innen. Dass der Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion auf Vertagung der Entscheidung keine Mehrheit fand, bezeichnete Hornstein daher als bedauerlich.

Kulturzuschüsse nur dort, wo notwendig

Überlingen ist Kulturstadt und soll dies auch bleiben. Dahingehend fand die Versammlung ohne Diskussion Konsens. Einsparungen seien aber im kulturellen Bereich dort denkbar und vertretbar, wo bislang Zuschüsse fließen, die nicht sozialen Bedürfnissen entspringen.
Die 2,5 Millionen Euro Ausgaben für Kultur entstünden beispielsweise durch Zuschüsse des Theaters in Höhe von 80.000 Euro, für das „Wortmenue“ von 18.000 Euro und für Ausstellungen von 45.000 Euro. Solche Veranstaltungen in diesem hohen Maße zu bezuschussen sei eigentlich nicht vertretbar, so die CDU-Mitglieder. Solche „elitären“ Veranstaltungen müssten im Gegensatz zu Förderungen der Jugend im kulturellen Bereich oder der Stadtbibliothek durchaus zur Disposition stehen. Auch die Erhöhung der Eintrittspreise müsse hier ernsthaft in Erwägung gezogen werden.
Durch Sponsoring und verbesserter Vermarktung des Kulturangebots könnten laut Peter Vögele ebenenfalls Unkosten kompensiert werden.

Einnahmen verbessern

Möglichkeiten der Einnahmenverbesserung wurden ebenfalls von den CDU Mitgliedern diskutiert. Allen voran wurde die Ansiedlung von Gewerbetreibenden als vorrangiges Ziel genannt, um dem Haushalt der kommenden Jahre Gewerbesteuereinnahmen zu gewährleisten. Hier wurde das Problem der an Größe, topografischer Lage und daher auch preislich ungünstigen Gewerbeflächen angesprochen. Michael Jeckel bestätigte diesbezüglich, dass er als Mitglied der Regionalversammlung dabei sei, Möglichkeiten zu finden, bestimmte Flächen, die momentan als Freihalteflächen oder FFH-Gebiete bestimmt seien, für eine gewerbliche Nutzung zu gewinnen und im Gegenzug ökologischen Ausgleich an anderen Stellen zu schaffen. Hier sei die Gemeinde gefordert, auch neue Wege zu beschreiten.

Auch die Erhöhung der Grundsteuer sei bei der prekären finanziellen Situation im Gespräch. Während zum Teil eine sehr maßvolle Anhebung des Satzes für vertretbar gehalten wurde, vertraten andere Mitglieder wie Nils Kohlberg oder Volker Mayer-Lay die Meinung, dass dies zu einer Zeit in der der Bürger durch die Krise sowieso schon belastet ist, das falsche Zeichen sei. Der Bürger werde dadurch quasi doppelt belastet. Im Übrigen dürfe die Gefahr, dass die Mietpreise in Überlingen dadurch weiter ansteigen könnten und damit sozial verträglicher Wohnraum noch knapper werde, nicht außer Acht gelassen werden.

Als weitere Einnahmenquelle nannte Jeckel insgesamt 37 Straßen im Stadtgebiet, deren Erschließungskosten bislang nicht abgerechnet wurden.
Es sei verständlich, dass niemand über eine Rechnung nach 20 Jahren erfreut sein werde, zumindest Teilabrechnungen müssten nun aber endlich durchgeführt werden.

Die Mitglieder der CDU-Gemeinderatsfraktion versprachen zum Abschluss der Veranstaltung, die Anregungen der Basis als Vertreterin der Bürgerschaft und kompetente Ansprechpartnerin mit in ihre Überlegungen einzubeziehen.

 

17. Dezember 2009

Weihnachtsfeier mit Ehrungen

Auf ein auch für den Ortsverband der CDU sehr ereignisreiches Jahr durfte der Vorsitzende der Überlinger Christdemokraten Andreas Wissmann bei der traditionellen Weihnachtsfeier zurückblicken, die diese Mal im Teilort Nußdorf ausgerichtet wurde.

Weihnachtsfeier

Die anwesenden Geehrten (v.l.n.r.): Fritz Rockenstein, Christian Hübner, Egon Stoll, Petra Latk,
Charlotte Hueber, Anni Stoll, Kurt Langenbach, Ortsvorsitzender Andreas Wissmann

Nachdem die Mitglieder des Verbandes im Jahr 2009 stark durch den Kommunal- sowie den Bundestagswahlkampf beansprucht wurden, folgten über 40 Mitglieder der Einladung, das Jahr in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
Neben großem Lob für den Einsatz der Wahlkämpfer durfte Wissmann auch einige Ehrungen für langjährige Mitglieder vornehmen:

So erhielten die Anwesenden Egon Stoll und Fritz Rockenstein für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Union die Ehrennadel sowie die Ehrenurkunde. Egon Stoll hatte hierbei sogar 10 Jahre Mitgliedschaft in der CSU Bayerns vorzuweisen.
Christian Hübner und Kurt Langenbach wurden für 40 Jahre CDU-Zugehörigkeit geehrt.
Anni Stoll, Charlotte Hueber und Manfred Jennewein konnten 30 Jahre, Petra Latk 25 Jahre Mitgliedschaft vorweisen.

 

20. November 2009

CDU diskutiert Verkehrslösungen

In einem Vor-Ort-Termin mit anschließender gemeinsamer Sitzung diskutierten Vorstand und Gemeinderatsfraktion der Überlinger CDU in Vorbereitung auf die Klausurtagung des Gemeinderates die verschiedenen Probleme und mögliche Lösungsansätze der innerstädtischen Verkehrsführung.

CDU Verkehr

Vorstand und Fraktion der Überlinger CDU diskutieren Lösungsansätze für die Verkehrsproblematik

Hierbei wurden die neuralgischsten Punkte besucht, und der aktuelle Stand der Dinge durch CDU-Gemeinderat Ulrich Krezdorn verdeutlicht.
Im gemeinsamen Gespräch wurden auch alternative Ideen für verschiedenste Kleinmaßnahmen, intelligente Verkehrsführung durch Leitsysteme sowie gestalterische Maßnahmen entwickelt.
Hauptziel der Christdemokraten bleibt aber dennoch die baldige Herbeiführung einer umfassenden Lösung.

 

24. Oktober 2009

Andreas Wissmann im CDU Bezirksvorstand

Beim Bezirksparteitag der CDU Württemberg-Hohenzollern, der am 24. Oktober in Albstadt abgehalten wurde, schaffte Andreas Wissmann – Ortsvorsitzender der CDU Überlingen – als Beisitzer den Sprung in den Bezirksvorstand. In einem fünfzehnköpfigen Kandidatenfeld gelang es Wissmann auf Anhieb mit einem respektablen Ergebnis einen der zehn Beisitzerposten zu erobern.

Wissmann

"Der Bezirksvorstand der CDU Württemberg-Hohenzollern"


Damit ist die CDU Bodenseekreis neuerdings mit zwei Mitgliedern im Bezirksvorstand vertreten. denn wieder als Beisitzerin bestätigt wurde auch die stellvertretende CDU Kreisvorsitzende Johanna Dollak aus Tettnang. Als Bezirksvorsitzender wiedergewählt wurde Dr. Andreas Schockenhoff aus Ravensburg.

Wissmann

"Für die CDU Bodenseekreis im Bezirk: Andreas Wissmann"

Hauptredner der Veranstaltung war Ministerpräsident Günther Oettinger, dessen aktuelle Berufung zum EU-Kommissar für Gesprächsstoff unter den Rund 180 Delegierten aus dem gesamten Regierungsbezirk sorgte.

 

11. Oktober 2009

Klausurtagung der CDU

Zu einer gemeinsamen zweitägigen Klausurtagung trafen sich die Mitglieder des im Sommer neu gewählten Vorstandes der Überlinger CDU sowie die Fraktionsmitglieder im Gemeinderat.

Neben der Analyse des Bundestagswahlergebnisses sowie des örtlich durchgeführten Wahlkampfes stand vor allem die Planung des kommenden Geschäftsjahres auf der Agenda.
So wurde beispielsweise beschlossen, die Diskussionsveranstaltungsreihe zu aktuellen lokalpolitischen Themen fortzusetzen, sowie weitere historische Begehungen im Stadtgebiet durchzuführen.
Ferner wurden die Themen ÖPNV und Wirtschaft sowie ein verstärktes Bemühen um die Anliegen der Teilorte diskutiert.
Wie Ortsvorsitzender Andreas Wissmann schon bei seiner Wiederwahl angekündigt hatte, wurden auch die Bereiche Umwelt und regenerative Energien thematisiert.

Klausurtagung

Mitglieder von Vorstand und Fraktion der Überlinger CDU beim gemeinsamen Abendessen während der Klausurtagung.

Etwas Bewegung wird zukünftig in den Vorstand der Überlinger Christdemokraten kommen: Da Schriftführer Frank Neumann zukünftig beruflich in Berlin für den CDU Bundestagsabgeordneten Lothar Riebsamen tätig sein wird, wird dieses Amt kommissarisch von Yasmin Maaß und dem Vorsitzenden der Überlinger Jungen Union Markus Jerg übernommen.

Wissmann resümierte eine sehr fruchtbare Klausurtagung, die er pünktlich zum gemeinsamen Fußballabend des EM-Qualifikationsspiels beenden konnte.

 

21. September 2009

Mit Sicherheit sicher?
Minister Rech zu Gast bei Überlinger CDU

Unter den verschiedensten Gesichtspunkten beleuchtete die CDU Überlingen das Thema Sicherheit bei einem Besuch des Baden-Württembergischen Innenministers Heribert Rech.
In einem gut gefüllten „Galgenhölzle“ diskutierte der Minister mit Bundestagskandidat Lothar Riebsamen und interessierten Bürgern und schilderte seine Ansichten zu den bestehenden Problemen im Bereich „Sicherheit“.

Der Moderator der Diskussion, Jörg Bohm, eröffnete die Diskussion mit der pauschalen Frage: „Sind wir in unserer Gesellschaft sicher?“
Heribert Rech wollte das Thema Polizeipräsenz als erstes aufgreifen. Er schilderte, dass Baden-Württemberg gemeinsam mit Bayern das sicherste Bundesland sei, dass jedoch die Personaldecke als äußerst „dünn“ zu beschreiben sei. Man sei aber dabei durch Neueinstellungen die Zahl der Polizeibeamte in BW bis zum Jahr 2012 um 1200 Personen zu erhöhen, um hier für Entlastung zu sorgen.
Zur Kriminalität im Einzelnen berichtete Rech, dass die Zahl der Gewaltdelikte und Einbrüche stark gesunken sei, dass jedoch das Problem der Jugendkriminalität nebst Angriffen auf Polizeibeamte zugenommen habe.
Er sprach sich in diesem Zusammenhang für ein konsequentes Umsetzen des Jugendstrafrechts aus. Kritisch bewertete Rech die Tatsache, dass etwa 70 % der 20-jährigen vor Gericht als Jugendliche behandelt werden.

Sicher

Auf dem Bild zu sehen (v.l.n.r.): Lothar Riebsamen, Heribert Rech, Jörg Bohm im Galgenhölzle

Lothar Riebsamen nannte die Videoüberwachung öfftl. Plätze als eine Handhabe der Jugendkriminalität, die oft mit Alkoholexzessen in der Öffentlichkeit einherginge, wollte aber auch Datenschutzprobleme nicht verkannt haben. Einen Überwachungsstaat wolle auch er nicht, betonte der Bundestagskandidat.

Zu diesem Thema stellte Bohm die Frage nach der Zivilcourage in der Bevölkerung und stellte die provokante These auf, unsere Gesellschaft sei zu sorglos.
Sowohl Riebsamen als auch Rech stimmten Bohm hier dementsprechend zu, dass die Politik auf steigende Gewalt oder Alkoholmissbrauch Jugendlicher nur durch Verbote Re-Agieren könne. Dies löse aber nicht das Entstehen der Probleme. Hier seien zu allererst die Familien gefordert, die diese Themen mit den Kindern diskutieren müssten. Vertrauen sei hier die beste Möglichkeit Kinder in die Pflicht zu nehmen.
Erst dann käme der Einfluss der Schule zum Tragen. Anwesende Überlinger Schüler schilderten ihre positiven Erfahrungen mit Gewaltprävention und Anti-Mobbing Gesprächen an der Schule. Dies Angebot müsse noch mehr ausgebaut werden.
Letztlich wurde nochmals konstatiert, dass der Polizei letztlich die geringste Handhabe möglich sei.

Riebsamen schloss das Thema mit der Aussage, der Respekt untereinander und das bürgerschaftliche Engagement aller seien nun gefragt, um den bestehenden und drohenden gesellschaftlichen Probleme begegnen zu können.

Letztlich wurden auch die Terrorgefahr, das Phänomen der „Amokläufe“, die Feuerwehren und der Datenschutz als Sicherheitsthemen von großer Bedeutung von Minister Rech mit den Anwesenden, unter anderem Stadtbrandmeister Andreas Löhle, thematisiert und diskutiert.

 

19. September 2009

Riebsamen sticht in See

Mit einem Infostand und dem Originalnachbau eines Wikingerschiffs war die CDU Überlingen am Samstag, 19. September an der Seepromenade anwesend. Die Möglichkeit bei einer kostenlosen Rundfahrt vor Überlingen mit dem Bundestagskandidaten der CDU für den Wahlkreis Bodensee – Lothar Riebsamen – ins Gespräch zu kommen wurde hierbei von den Bürgern gerne genutzt.
Auch die Junge Union war mit von der Partie und sorgte durch den Verkauf von Würstchen und Getränken für das leibliche Wohl der Passanten.
Von den Kleinsten gerne genutzt wurde auch das angebotene Kinderschminken.

Frigga

CDU Orstvorsitzender Andreas Wissmann (links) und Bundestagskandidat Lothar Riebsamen (rechts) auf dem Bug des Wikingerschiffs "Frigga

 

18. September 2009

Herbstfest der CDU Überlingen
Zu Gast im GPZ Überlingen

Ihr diesjähriges Herbstfest richtete der Ortsverband der CDU Überlingen im Gemeindepsychiatrischen Zentrum (GPZ) Überlingen aus.
Bei einer Führung durch den Vertreter des GPZ Frank Löwe durften die rund 30 anwesenden Mitglieder die Struktur sowie die Angebotspalette des Hauses kennen lernen.

Das durch verschiedene Träger sowie selbst erwirtschaftete Leistungen finanzierte GPZ hilft psychisch erkrankten Menschen wieder einen geregelten Alltag zu haben und dadurch den Weg in die Mitte der Gesellschaft wieder zu finden. Die momentan rund 50 Klienten des Hauses sind hierbei in verschiedensten Arbeitsbereichen tätig.

Dies sind digitale Dienstleistungen verschiedener Art, eine Montageabteilung, ein Bereich für Garten- und Landschaftspflege, eine Wäscherei mit Liefer- und Abholservice, ein Kunstatelier, die Metallverarbeitung und eine Küche mit einer 120qm großen Cafeteria mit Seeblick.
Vom kulinarischen Angebot der Küche konnten sich die Christdemokraten bei einem gemeinsamen Menu im Anschluss noch selbst überzeugen.



Mitgleider des Ortsverbandes im Gespräch

Das besondere am GPZ sei auch, dass die verschiedensten psychologischen und sozialen Dienste ihren Sitz vor Ort hätten, sodass die Klienten des Hauses hier direkte Ansprechpartner vorfänden, ohne für eine persönliche Beratung weite Fahrten nach Auswärts antreten zu müssen, erklärte Frank Löwe. Ein starkes Konzept also, für eine ganzheitliche Unterstützung psychisch erkrankter Menschen.

Der CDU Ortsvorsitzende Andreas Wissmann zeigte sich erfreut¸ das nach dem anstrengenden Wahlkampf verdiente Herbstfest in diesem Rahmen abgehalten, und damit Geselliges mit Informativem verbunden zu haben.

Ortsvorsitzender Andreas Wissmann (links) und
Frank Löwe vom GPZ (rechts)

 

16. September 2009

Riebsamen informiert sich über biologisch-dynamischen Anbau

Durch die biologisch-dynamische Wirtschaftweise hebt sich der in Überlingen-Deisendorf gelegene Demeter-Hof „Andreashof“ vom herkömmlichen Bio-Hof ab. Dies durften Vertreter des CDU Ortsverbandes Überlingen sowie der Bundestagskandidat für den Wahlkreis Bodensee Lothar Riebsamen bei einer Besichtigung des Hofs erfahren.

Demeter-Bauern betrachten ihren Hof als lebendigen, einzigartigen Organismus. Sie haben nicht allein die konkreten materiellen Substanzen, die physischen Kräfte der Natur, im Blick, sondern auch die gestaltenden Kräfte des Kosmos. Ein ganzheitliches Denken also, das durchaus mit einer traditionellen, schon lange nicht mehr gepflegten Landwirtschaft aus den frühen Tagen des Ackerbaus vergleich bar ist. So werden z.B. im Idealfall alle Rohstoffe und Hilfsmittel für die Bewirtschaftung des Hofes aus dem eigenen Betrieb genommen. Besonders charakteristisch für die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise ist darüber hinaus die Verwendung von Präparaten, welche in feinen Dosen auf die Felder und Gärten gesprüht werden und die Erde dadurch, ähnlich wie in der Homöopathie, energetisieren.


Michael Melchior und Lothar Riebsamen in der
hauseigenen Mühle

Frau Dr. Cornelia Hahn, Eigentümerin des Andreashofs, und Herr Michael Melchior, langjähriger Berater, erläuterten den christdemokratischen Besuchern bei einem Vortrag und einer ausgedehnten Führung über den Hof vor allem den seit 2002 betriebenen Anbau der ursprünglich aus China stammenden „Lichtwurzel“ (Dioscorea batatas). Die in China als „Bergmedizin“ bezeichnete Pflanze sei in ihrer Heimat Grundmittel vieler Heilmittel, erläuterte Michael Melchior. Der kartoffelähnlichen Pflanze werde nachgesagt, Lichtenergie in großem Umfang zu speichern und daher eine äußerst vitalisierende Wirkung für den Menschen zu haben, so Melchior weiter. Auf dem Andreashof wird aus dieser Frucht eine Palette verschiedenster Produkte hergestellt, die vom Lichtwurzel-Pulver über Lichtwurzel-Salz bis zu hochwertigen Ölen mit Lichtwurzel-Auszügen reicht.

Trotz des schwierigen Anbaus der Lichtwurzel in Mitteleuropa, kann der Andreashof durchaus zufrieden mit dem letzten Geschäftjahr sein. Die gesamte Ernte von rund 5 t konnte zu guten Preisen vermarktet werden. Somit konnte der Andreashof beweisen, dass der Lichtwurzelanbau in Deutschland nicht nur möglich sondern in Zukunft durchaus auch wirtschaftlich sein kann.


Mit dem Kutscher auf dem Kutschbock (v.r.n.l.):
Heinrich Besserer, Lothar Riebsamen, Andreas Wissmann

Bundestagskandidat Lothar Riebsamen zeigte sich erfreut, ein weiteres „Mosaiksteinchen“ der Region kennen gelernt zu haben. Den biologisch-dynamischen Anbau kenne und schätze er schon durch seine Tätigkeit als Bürgermeister der gemeinde Herdwangen-Schönach, in der diese Art der Landwirtschaft schon verbreitet sei.

Die gewonnenen Erkenntnisse wurden im Anschluss bei Kaffe und Kuchen in der „Naturata“, einem der ältesten Biomärkte Deutschlands, weiter diskutiert.

 

03. September 2009

CDU besucht Helios-Spital

Informationen zu Philosophie des Hauses und geplantem Facharztzentrum

Etwa Mitte 2007 wurde das Krankenhaus Überlingen zum „HELIOS-Spital Überlingen“.
Die nun über zwei Jahre währende Laufzeit wurde vom Überlinger CDU Ortsverband zum Anlass genommen, sich über die Entwicklung seither sowie die zukünftige Perspektive des durch die private HELIOS-Gruppe betriebenen Hauses zu informieren.

Das neue Facharztzentrum

Immer noch rund 5,1% des Spitals gehören dem städtischen Spital- und Spendenfonds, sodass die Stadt Überlingen durch zwei Gemeinderäte als Aufsichtsratsmitglieder und der Oberbürgermeisterin als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzenden auch heute noch Einfluss auf die Entwicklung des Hauses nehmen kann.
Als erste wichtige Tatsache wollte CDU Vorstandsmitglied Heinrich Besserer als langjähriges Mitglied dieses Aufsichtsrates feststellen, dass die HELIOS-Gruppe ihre versprochenen Investitionen in das Spital bei weitem übertroffen habe.

Verwaltungsleiterin Ramona Teuber wollte als wichtigsten Erfolgsfaktor für das HELIOS Spital seine Qualität konstatieren. Das HELIOS müsse als privater Betreiber zwar auch die Wirtschaftlichkeit des Spitals beachten, diese sei  aber vom Patientennutzen und einer qualitätsorientierten Führung abhängig.
Das HELIOS Spital besteche durch eine über die gesetzlichen Maßgaben hinausgehende Transparenz. Behandlungszahlen und die Behandlungsergebnisse werden jedes Jahr publiziert und für jedermann einsichtbar gemacht.
Auch gebe es zwischen den 57 HELIOS Kliniken in Deutschland eine enge interne Zusammenarbeit, die in Erfahrungsaustausch und ständiger Verbesserung des medizinischen Angebots sowie der Struktur des Hauses führe.
Starker Beleg für die Sinnhaftigkeit des Qualitätsmanagements der HELIOS-Gruppe sei, dass die Schweiz dieses kürzlich für alle ihre Spitäler eingeführt habe.
Weiteres Indiz seien auch die gestiegenen Patientenzahlen im Überlinger Spital in den letzten Jahren.

von links: Chefarzt Dr. Christian Kühnl, Verwaltungsleiterin Ramona Teuber, Heinrich Besserer, CDU - langjähriges Aufsichtsratsmitglied

Der Chefarzt der Inneren Medizin Dr. Christian Kühnl konnte den Erfolg des HELIOS-Spitals Überlingen weiter verdeutlichen. In den Statistiken stehe man was Behandlungserfolge angehe in Überlingen besser als der bundesdeutsche Durchschnitt.
Als weitere Vorteile des HELIOS nannte Kühnl die sogenannten Fachgruppen, in denen sich regelmäßig alle HELIOS-Ärzte einer Fachdisziplin treffen, um Erfahrungen auszutauschen sowie den medizinischen Beirat – ein Gremium aus Chefärzten, das die Geschäftsführung in medizinischen Fragen berät. Im Übrigen habe das HELIOS die Initiative „schmerzarmes Krankenhaus“ ins Leben gerufen, um eine möglichst schmerzarme Behandlung ihrer Patienten zu ermöglichen.
Als einige Schwerpunkte für das Jahr 2010 nannte Kühnl den Aufbau einer urologischen Hauptabteilung, die Schrittmachertherapie sowie die Zusammenarbeit mit der Dialyse und Onkologie vor Ort.

Letztlich wurde das über 2400qm große neue Facharztzentrum, das Ende 2010 fertig gestellt werden soll, kurz vorgestellt. Hier sollen neben vielen weiteren Angeboten auch 10 Dialyse-Plätze entstehen.
Parallel hierzu sollen bis Ende 2011 der komplette Funktionstrakt umgebaut sowie die Diagnostik, die Notfallambulanz und die OPs der Intensivstation komplett modernisiert werden.

„Das HELIOS-Spital Überlingen befindet sich auf einem guten Weg in die Zukunft und zu einer verlässlichen Gesundheitsversorgung der Bürger in der Region“, stellte Heinrich Besserer verbunden mit dem Dank der CDU Überlingen für den informativen Abend abschließend fest.

 

17. August 2009

Stadtbegehung - vom Mittelalter in die Gegenwart

Über 20 Christdemokraten und Überlinger Bürger durfte der CDU Ortsvorsitzende Andreas Wissmann zu einer Stadtführung durch das historische Überlingen begrüßen, die von
der örtlichen CDU als Teil ihres Sommerprogramms angeboten wurde.
Geleitet wurde die Gruppe durch den erfahrenen Stadtführer Frank Neumann, der allerlei Erfahrenswertes über die Geschichte der ältesten Gemäuer Überlingens zu berichten wusste.
So waren beispielsweise der Rathaussaal, die St. Jodok-Kirche, das Susohaus oder das Grabensystem Überlingens Stationen des ausführlichen Rundgangs, bei dem auch alteingesessene Bürger Neues über den Weg Überlingens vom Mittelalter in die Gegenwart erfahren konnten.
Dankbar nahm auch der CDU Bundestagskandidat des Wahlkreises Bodensee, Lothar Riebsamen, das Angebot war, obwohl er schon fünf Jahre lang in der Verwaltung der Stadt Überlingen tätig war und somit über ein beachtliches Grundwissen über die Geschichte der Stadt verfügt.
Für ihn sei es besonders wichtig, auch möglichst viel über die Historie der Gemeinden im Wahlkreis zu erfahren, so Riebsamen.

Auf den Bild (von links):
Lothar Riebsamen und Stadtführer Frank Neumann

 

"Die Arbeit verdient Respekt"

Der vor zwei Jahren zum Vorsitzenden des Überlinger CDU-Ortsverbands gewählte Andreas Wissmann erfuhr auf der Hauptversammlung eine überwältigende Zustimmung für eine weitere Amtsperiode. Als Konsequenz aus dem Ergebnis der Gemeinderatswahl im vergangenen Monat, bei der die CDU einen Sitz verlor, will er in Zukunft verstärkt auch „grüne Themen“ besetzen.

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Gemeinderatswahl 2009

Die Kandidaten der CDU Überlingen bedanken sich ganz herzlich bei den Wählerrinnen und Wählern für das von Ihnen entgegengebrachte Vertrauen.

Die Ergebnisse der CDU bei der Gemeinderatswahl 2009 in Überlingen:

Name Stimmen Gewählt

 Hornstein, Günter   

  5909

 Ja

 Fritz, Lothar   

  4942

Ja

 Jeckel, Michael   

  4243

Ja

 Vögele, Peter   

  3737

Ja

 Krezdorn, Ulrich   

  3648

Ja

 Leirer, Eva-Maria   

  3553

Ja

 Allweier, Michael   

  2418

Ja

 Besserer, Heinrich   

  2406

 

 Bohm, Jörg   

  2146

 

 Munk, Matthias   

  2128

 

 Negraßus, Uwe   

  2054

 

 Wissmann, Andreas   

  1896

 

 Gorber, Markus   

  1855

 

 Mayer-Lay, Volker   

  1801

 

 Beurer, Richard   

  1570

 

 Schweitzer, Martin   

  1557

 

 Geissele, Peter   

  1458

 

 Klingenhäger, Sandra   

  1254

 

 Maaß, Yasmin   

  1142

 

 Frassmann, Uwe   

  1070

 

 Keller, Andreas   

  1052

 

 Mayer, Robert   

  1046

 

 Walter, Christian   

  962

 

 Fenchel, Stephan   

  752

 

 Dworak, Roland   

  648

 

 Roß, Jürgen   

  510

 

Kreistagswahl 2009

Die Ergebnisse der CDU für die Kreistagswahl 2009 für den Wahlbezirk VII sind:

Name Stimmen Gewählt

Becker, Sabine

6542
Ja

 Neher, Anselm   

  3973

Ja

 Jeckel, Michael   

  3702

Ja

 Reiner, Karl-Friedrich   

  3684

 Fritz, Lothar   

  3109

 Mayer-Lay, Volker   

  1327

 Wissmann, Andreas   

  1231

 Besserer, Heinrich   

  1199

 Klingenhäger, Sandra   

  868

 Geissele, Peter   

  812

 

"Bundestagspräsident Lammert besucht auf Einladung der CDU Überlingen den See"

Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert und die CDU-Kandidaten zeigten sich wind- und wetterfest. Denn trotz hoher Wellen legte das Schiff mit den Christdemokraten und ihrem Gast aus Berlin pünktlich um 17 Uhr am Überlinger Landungsplatz ab.

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"CDU geht mit übervoller Liste in die Kommunalwahl"

Überlinger Christdemokraten geben sich selbstbewusst: Viele bekannte Persönlichkeiten auch aus den Teilorten auf der Liste.

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"Sabine Becker wird erste Oberbürgermeisterin von Überlingen"

Die 43-jährige Juristin, bisher Bürgermeisterin von Meersburg, siegte am Sonntag mit 40,8 Prozent im zweiten Wahlgang vor dem Bad Säckinger Schultes Martin Weissbrodt. Sie holte sich einem deutlichen Vorsprung von 5,5 Prozent. Auch der dritte Mitbewerber Markus Keller konnte sich gegenüber den ersten Wahlgang leicht verbessern.

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"Aktuelles zur Oberbürgermeisterwahl in Überlingen"

Wer wird neuer Chef im Überlinger Rathaus? Am 12. Oktober wählt Überlingen den Nachfolger von Volkmar Weber. Lesen Sie hier alle Hintergründe zur spannenden OB-Wahl.

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"Polizei sieht Nachholbedarf"

ÜBERLINGEN (sz) Unter dem provokanten Motto "Unsere Polizei macht blau?" hat sich der CDU-Ortsverband über die Polizeidirektion informiert. Was hinter dem Apparat "Polizei" tatsächlich stecke, und unter welchen Voraussetzungen die Beamten ihren Dienst zu verrichten hätten, sei einen Blick hinter die Kulissen wert, stellte der Organisator und stellvertretende Ortsvorsitzende Jörg Bohm fest.

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"Thema Verkehr brennt unter den Nägeln"

Überlingen-Nußdorf - Bei einem Dorfrundgang durch Nußdorf haben sich Vorstand und Fraktion der CDU Überlingen über Themen informiert, die den Bewohnern derzeit unter den Nägeln brennen. Bei einem "Ohrenschein" in der Straße "Zum Saibling" konnten sich die Vertreter der Christdemokraten selbst ein Bild davon machen, dass die Forderung nach Lärmschutzmaßnahmen an der B-31-Trasse, die direkt am Wohngebiet vorbeiführt, nicht unberechtigt sind. Die Bürgerinitiative Nußdorf möchte bei einem gesonderten Treffen mit Vertretern der CDU, das in nächster Zukunft stattfinden soll, ihre Anliegen nochmals konkretisieren, heißt es in einem Pressetext der CDU.

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"Ästhetischer Geist gesucht"

Überlingen (shi) Die Überlinger haben großen Diskussionsbedarf bei den Themen Baukultur und Villensterben. Der CDU-Ortsverein machte die Debatte nun zum Inhalt einer Sondersitzung. Die Quintessenz hieraus: Überlingen darf seine architektonischen Erkennungsmerkmale nicht verlieren - wie dies erreicht werden kann, ist aber parteiintern umstritten.

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"Kontakt in die Öffentlichkeit stärken"

Überlingen - Der Vorstand und die Gemeinderatsfraktion der CDU Überlingen haben sich zur Klausur zwei Tage lang auf eine Hütte auf dem Höchsten zurück gezogen. Dort sollten die Ziele für das kommende Geschäftsjahr formuliert werden. "Wir haben bei den Neuwahlen große Veränderungen hinsichtlich der Arbeit der CDU angekündigt", sagte der Vorstandsvorsitzende Andreas Wissmann. "Um den daraus entstandenen Erwartungen gerecht zu werden, war es unerlässlich, sich intensiv mit den kommenden Anforderungen auseinander zu setzen und sich gemeinsam darüber Gedanken zu machen, wo in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden und was man besser machen kann", so Wissmann weiter.

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"Putztruppe räumt so richtig auf"

Im schwachen Licht des gestrigen Sonntagmorgens hat die Überlinger CDU mal so richtig zugelangt: Als Putztruppe brachten die freiwilligen Helfer den Landungsplatz auf Vordermann und besahen sich genau, was von einer Sommernacht an Müll und Unrat übrig bleibt.

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"25-Jähriger führt nun die Union"

Eine kräftige Verjüngung des Vorstands soll dem CDU-Ortsverband neuen Schwung verleihen und die Position der Partei in der Stadt stärken. Bei der Mitgliederversammlung wählten die Mitglieder den 25-jährigen Andreas Wissmann als Nachfolger des bisherigen Vorsitzenden Heinrich Besserer (56), der nicht mehr kandidierte und künftig Schatzmeister ist.

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"Verbot spaltet Gesellschaft in viele Lager"

Fettleibigkeit, Alkoholmissbrauch, Rauchen, Drogen: "Vergnügen wir uns zu Tode?" Unter dieser Fragestellung ging der Landtagsabgeordnete Ulrich Müller auf Einladung des CDU-Ortsverbands im Überlinger "Galgenhölzle" auf das weite Feld der Suchtproblematik und die Bemühungen des Staates um den Gesundheitsschutz ein. In der Diskussion stand das Nichtraucherschutzgesetz, das heute im Landtag in erster Lesung beraten wird, im Brennpunkt.

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"CDU blickt ins Familienalbum"

Als "Christlich Soziale Union", als CSU also, begann die CDU am 3. Februar 1946 ihre Parteikarriere in Überlingen. Zum 60. Geburtstag trafen sich die Mitglieder jetzt im Parkhotel St. Leonhard und blickten zusammen auf die Geschichte der Christdemokratie und die zentraler Köpfe der Partei zurück. Bundesbildungsministerin Annette Schavan erinnerte als Festrednerin an die zentralen Werte ihrer Partei: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

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"Einigkeit herrscht nur beim Busverkehr"

CDU kommt beim Innenstadtverkehr kaum auf gemeinsamen Nenner.

Überlingen - Nach SPD und ÜfA kaute am Dienstagabend auch die CDU in einer Informationsveranstaltung die Konzepte zur innerstädtischen Verkehrsberuhigung durch. Mit einem - sieht man von den CDU-Stadträten ab - winzig kleinen gemeinsamen Nenner. Den schälte der Ortsvorsitzende Heinrich Besserer so heraus: "Einig sind wir eigentlich nur darüber, dass der Busverkehr reduziert werden muss."

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"Müller baumelt fröhlich am Reck"

Ex-Weltmeister Eberhard Gienger (CDU) gibt Trainingstipps für Turnerinnen und Kandidaten.

Überlingen - Sport hat in der Regel mit Parteipolitik wenig zu tun. Ein Salto hat ebensowenig eine Farbe wie der Strom. Doch allein die Assoziation bleibt hängen, wie wir wissen. Darauf baute wohl auch Landtagsabgeordneter und Ex-Minister Ulrich Müller (CDU), als er mit Eberhard Gienger (54) einen einstigen Spitzenturner quasi als Co-Trainer für den ambitionierten Nachwuchs in die Überlinger Burgbergturnhalle einlud. Von den Riesenfelgen des ehemaligen Reckweltmeisters, der seit 2002 für die CDU im Bundestag sitzt und deren stellvertretender sportpolitischer Sprecher ist, versprach sich der Kandidat etwas Glanz für die Regierungspartei in Stuttgart. Dass der Quereinsteiger aus Künzelsau schon kurz nach dem Eintritt in die Partei im Jahr 2001 das Mandat für Berlin in der Tasche hatte, zeigt, wie vorteilhaft sportliche Popularität sein kann.

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"CDU traut T-Lösung ohne Umfahrung nicht"

Stadtverband diskutiert Verkehrsführungen und Chancen für die Fußgängerzone - Bürgerversammlung am 25. November

Überlingen - "Keine T-Lösung ohne zusätzliche altstadtnahe Umfahrungsmöglichkeit": Diese Forderung formulierte der Vorsitzende Heinrich Besserer im Namen des CDU-Stadtverbands bei einer Diskussion zur innerstädtischen Verkehrsentwicklung. Zu Beginn hatte Stadtplaner Thomas Nöken mehrere Modelle von Verkehrsführungen vorgestellt, die alle die Ausweisung der Christophstraße zur Fußgängerzone zum Ziel haben.

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"Schluss mit politischen Beliebigkeiten"

Kultusministerin Annette Schavan als Stargast beim Wahlkampfauftakt der Überlinger Christdemokraten

Überlingen (as) Rund 140 Zuhörerinnen und Zuhörer zog die baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan am Dienstagabend zur ersten Wahlveranstaltung des CDU-Ortsverbandes Überlingen ins Nußdorfer Dorfgemeinschaftshaus. Nach einer über einstündigen Rede, in der sie unter der Überschrift "Starke Menschen - starkes Deutschland" alle Politikfelder mit der christdemokratischen Lupe durchleuchtete, brandete der Anwärterin auf das Amt der Bundesministerin für Bildung und Forschung großer Beifall entgegen.

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Politzauber mit Edmund und Günther

Etwa 1500 Besucher bei Wahlkampfauftakt der CDU - Oettinger: "Müssen Verkehrsprobleme lösen"

Am Ende hatte Edmund Stoiber doch noch das Wort in den Mund genommen, das er während seiner 45-minütigen Rede so beharrlich verweigert hatte: Friedrichshafen. Gestern lief der Wahlkampfauftakt der CDU und die Partei hatte neben Edmund Stoiber auch noch den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger am Buchhornplatz aufgeboten.

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Der Wahlkämpfer bei der Schaumherstellung

CDU besucht "puren": Andreas Schockenhoff verspricht dem Mittelstand den Abbau der belastenden Bürokratie

Ob er dies für ein außergewöhnliches Bild hält, entscheidet der Betrachter: Ein Bundestagsabgeordneter, der in Überlingen an einer funktionierenden Straße steht, auf der alles staufrei und reibungslos läuft. Aber es ist ja auch nicht die B31neu, die oberhalb der Stadt noch unabsehbare Zeit ihres Weiterbaus harrt. Andreas Schockenhoff, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Ravensburg-Bodensee, interessiert sich für eine Produktionsstraße der Firma "puren". Der Politiker, der als Direktkandidat auch ins neue Parlament einziehen wird, lässt sich von Geschäftsführer Hans Bommer eine "kontinuierliche Großblockanlage" und weitere großtechnische Anlagen zur Herstellung des Kunststoffs Polyurethan zeigen.

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Höhepunkt: Landesväter im Doppelpack

Kreis-CDU plant einen "thematischen Wahlkampf" und bringt dazu viel Landesprominenz an den See

Die CDU will den Bürgern diesmal vorher deutlich sagen, welche "unangenehmen Maßnahmen" sie nach einer gewonnenen Bundestagswahl umsetzen wird. Dazu planen die Christdemokraten auch im Bodenseekreis einen "thematisch ausgerichteten" Wahlkampf, der beim Wähler Einsichten erzeugen und nicht auf Effekte setzen soll. Gleichzeitig will die Partei vermitteln, dass zwischen Landes- und Kreisverband ungeachtet dessen abweichenden Votums in der Teufel-Nachfolge bestes Klima herrscht.

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Ensembleschutz stößt auf Widerstand

Altstadt als Gesamtanlage unter Denkmalschutz: CDU sieht nicht unbedingt Handlungsbedarf

Auf Widerstand bei der CDU stößt das Vorhaben der Stadtverwaltung, die Altstadt als Gesamtanlage unter Denkmalschutz zu stellen. In einer Versammlung am Donnerstagabend im "Ochsen" wurde zwar kein formaler Beschluss gefasst, doch wurde die Notwendigkeit der Unterschutzstellung erheblich in Frage gestellt.

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Müller bleibt Aushängeschild der Union

CDU Bodenseekreis steht wie ein Mann hinter Ulrich Müller: Ex-Minister einstimmig für Landtag nominiert

Mit 100 Prozent der Stimmen wurde Ulrich Müller am Samstagabend von der CDU Bodenseekreis erneut zum Landtagskandidaten nominiert. Ihm zur Seite steht die 28-jährige Susanne Schwaderer aus Markdorf, die als Zweitkandidatin den Wahlkampf der Union auf Kreisebene managen wird.

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Aufruf zum Kanzlersturz

Kreis-CDU: Neuer Chef Markus Müller setzt erste Akzente

Ein christliches Gesellschaftsmodell, das soziale Sicherheit biete, eine aktive Bürgergesellschaft und eine moderne Heimat Bodenseekreis. Diese drei Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit nannte der neu gewählte Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes, Markus Müller, in seiner Antrittsrede in Deggenhausertal- Wittenhofen.

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CDU: Besserer für Hornstein

Wechsel in Überlingen

Überlingen - Die Kontinuität im Wandel sieht die Überlinger CDU nach der Neuwahl ihres Vorstands gewahrt. Als Nachfolger von Günter Hornstein kürte die Mitgliederversammlung den bisherigen Stellvertreter Heinrich Besserer. Dass die 35-jährige Susen Bühler aus Bambergen neben Monika Becker als zweite Vorsitzende gewählt wurde, ist ein Indiz für die Verjüngung der Partei.

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Felderhaus: Gebäude abgelehnt

Die Würfel sind gefallen: Gestern Abend einstimmiger Beschluss des Gemeinderates

Mit einem einstimmigen Beschluss lehnte der Gemeinderat gestern Abend die Überbauung des Felderhausparkplatzes am Rande der Innenstadt ab. Das Projektentwicklungsunternehmen ipe aus Dorsten bei Dortmund wollte ein Wohn- und Geschäftshaus erstellen. Geplant war in zwei Etagen ein Branchenmix mit "Textilien, Parfümerie und Unterhaltung."
 

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Die Bürger mit Inhalten überzeugen

Andreas Schockenhoff bei der Überlinger CDU: Programmatische Karten auf den Tisch legen

Möglichst frühzeitig die programmatischen Karten auf den Tisch zu legen, dafür sprach sich der Bundestagsabgeordnete Andreas Schockenhoff vor dem Überlinger Ortsverein der CDU aus. Man müsse versuchen, die Bürger schon vor dem nächsten Wahlkampf zu überzeugen. Der Basis dürfte es Recht sein, sie hat genug von Personaldiskussionen.
 

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Lobende Worte für Ex-Räte und Minister

CDU Überlingen blickt zurück und hält Vorausschau - Dank an ausgeschiedene Gemeinderäte

Alles war diesmal ein bisschen anders: Statt sich mit einem Sommerfest auf die politische Pause einzustimmen, startete der CDU-Ortsverband Überlingen mit einem Herbstfest in der "Jagdhütte" St. Leonhard in die neue Saison: Vorsitzender Günter Hornstein nutzte es zu einem Rückblick und um die Arbeit dreier ausgeschiedener Gemeinderatsmitglieder und des nun ehemaligen Verkehrsministers Ulrich Müller zu würdigen.
 

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Gemeinderatswahl 2004

Die Ergebnisse der Gemeinderatswahl in Überlingen.
 

Zeitungsartikel des Südkuriers

Die Ergebnisse der CDU bei der Gemeinderatswahl 2004 in Überlingen:

1. Hornstein, Günter 6027   Gewählt
2. Fritz, Lothar 5430   Gewählt
3. Jeckel, Michael 5192   Gewählt
4. Zugmantel, Peter 5018   Gewählt
5. Krezdorn, Ulrich 4145   Gewählt
6. Dr. Munk, Matthias 3119   Gewählt
7. Besserer, Heinrich 2541   Gewählt
8. Allweier, Michael 2379   Gewählt
9. Becker, Monika 2373    
10. Bohm, Jörg 2305    
11. Köberle, Ulrich 2143    
12. Geissele, Peter 1998    
13. Reischmann, Andrea 1976    
14. Kitt, Johannes Peter 1626    
15. Mayer, Robert 1485    
16. Tittel, Karin 1482    
17. Walz, Clemens 1349    
18. Kübler, Bianca 1275    
19. Bühler, Susen 1194    
20. Strasser, Christine 1186    
21. Keller, Andreas 1140    
22. Fischer, Gerolf 1134    
23. Groh, Jeanine 891    
24. Monka, Edeltraud 739    
25. Schulze, Michael 710
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Kreistagswahl 2004

Die Ergebnisse der CDU für die Kreistagswahl 2004 für den Wahlbezirk VII sind:

1. Huther, Ulrich 5160   Gewählt
2. Reiner, Karl-Friedrich 4679   Gewählt
3. Jeckel, Michael 4203   Gewählt
4. Dichgans, Josef 3126    
5. Fritz, Lothar 3015    
6. Stetter, Doris 1937    
7. Besserer, Heinrich 1563    
8. Becker, Monika 1532    
9. Wissmann, Andreas 1088    
10. Schulze, Michael 426  


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